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| Fehlerprüfung mit Wirbelstrom |
| Die Wirbelstromprüfung dient dazu: |
| Inhomogenitäten und
Fehlstellen aller Art aufzufinden, und zwar vorwiegend im oberflächennahen
Bereich von Prüfteilen. Dazu gehören alle elektrisch leitfähigen
Materialien. Die Wirbelstromprüfung ist eines der „großen“ zerstörungsfreien Prüfverfahren mit starkem Wachstum. Das hat seinen Grund darin, dass dieses Prüfverfahren berührungslos und schnell arbeiten kann, sehr zuverlässig ist, keine Verbrauchsmittel benötigt und gute Dokumentationsmöglichkeiten bietet. Die Bewertung von Prüfergebnissen erfolgt typischerweise durch Interpretation der elektrischen Messsignale, die durch das Prüfgerät am Bildschirm ermittelt wird. Dadurch ist das Verfahren gerade auch für Prüfaufgaben in Produktionsprozessen sehr gut automatisierbar. |
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1) Fehlerprüfung: 2) Sortierprüfung: 3) Schichtdickenmessung:
(im ELOTEST B300 integriert) |
| Funktionsprinzip der Wirbelstromprüfung |
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Um einen
elektrischer Leiter, der von einem Wechselstrom durchflossen wird bildet sich
ein Magnetfeld aus, dessen Magnetfeldlinien senkrecht zur Fliessrichtung des
erzeugenden Stroms stehen (rechte Hand- Regel). Die Richtung der
Magnetfeldlinien ändert sich mit der Frequenz des Wechselstroms. Wenn durch die
Feldwicklung einer Spule ein Wechselstrom geleitet wird, entsteht ein Magnetfeld
in und ausserhalb der Spule. |
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Dieser Rückkoppeleffekt wird am Bildschirm graphisch dargestellt. Die Form und Stärke des Magnetfelds kann durch die Geometrie der Spule beeinflusst werden. Hier ein Beispiel für die Rissprüfung:
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Signaldarstellung
Grundrauschen |
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Wird der Wirbelstrom durch
eine Änderung der Materialeigenschaft (hier Riss) in genügend großem Maß geändert
bzw. gestört, so wird dies entsprechend am Bildschirm angezeigt.
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